Bronchitis Behandlung | Erste Hilfe bei Bronchitis

24.10.2016  |  Erste Hilfe

Als Teil der Erkältung scheint das Husten in der kalten Jahreszeit allgegenwärtig. Wenn der Husten jedoch zu einem hartnäckigen nicht schwinden wollenden Begleiter wird, ist dies Anzeichen einer akuten Bronchitis. Erfahren Sie hier mehr über Symptome, Ursachen und Behandlung von Bronchitis. Im Blogbereich Wärmekissen erfahren Sie außerdem mehr über die Behandlung von Bronchitis und anderen Symptomen mithilfe von Moorkissen!

 

 

 

 


Ursachen für Bronchitis

Gerade in der kalten Jahreszeit sind Erkältungen und damit akute Bronchitis häufig

Winterzeit − Erkältungszeit. Kaum jemand bleibt vom lästigen Schnupfen und Husten verschont. Eine Erkältung, das sagt jedenfalls der Volksmund, dauert sieben Tage, mit

Medikamenten eine Woche. Die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, tritt meist mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit auf, manchmal begleitet von leichtem Fieber und Gelenkschmerzen. In der feuchten und kalten Jahreszeit sind es vor allem die Viren, die sich blitzschnell vermehren − die Arztpraxen sind voll mit hustenden und niesenden Patienten.

 

Ausgelöst wird die Erkältung durch etwa 200 verschiedene Viren. Dabei sind Husten und eine "laufende" Nase gesunde und vernünftige Abwehrreaktionen des Körpers, die nicht unterdrückt werden sollten. In der Nase z.B. besiedeln Viren die Schleimhäute, diese

schwillt an und produziert mehr Flüssigkeit, die ausgeschieden wird. Beim Husten werden ebenfalls lästige Fremdkörper mitsamt dem Schleim "entsorgt". Dieser so genannte produktive Husten darf auf keinen Fall gedämpft werden.

 

Die Erreger einer akuten Bronchitis werden durch kleinste, beim Niesen, Husten oder Sprechen an die Umgebung abgegebene Tröpfchen oder durch Schmierinfektion über die Hände übertragen.

 

 


Symptome bei Bronchitis

Als Bronchitis (auch „Bronchialkatarrh“) wird eine Entzündung der Bronchialschleimhaut bezeichnet. Die typischen Bronchitis-Symptome sind Husten und Auswurf. Es werden zwei Formen des Krankheitsbildes unterschieden: Die akute und die chronische Bronchitis.

 

Bei der akuten Bronchitis handelt es sich um eine neu entstandene Entzündung, die sich meist infolge einer Virusinfektion der Atemwege entwickelt. In der Regel tritt zunächst ein trockener Reizhusten auf, der von einem produktiven Husten abgelöst wird. Gleichzeitig bestehen in der Regel auch weitere Symptome wie z. B. Schnupfen, Halsschmerzen und häufig auch Fieber.

 

Eine chronische Bronchitis liegt vor, wenn über mindestens drei Monate hinweg Husten mit Auswurf besteht. Raucher sind besonders häufig von der chronischen Form betroffen. Als weitere Risikofaktoren für die Entwicklung einer chronischen Bronchitis gelten z. B. auch (berufliche) Staubexposition, Atemwegs-allergien und häufige Infektionen in der Kindheit.

Bronchitis bei Erkältung & Co.

Vor allem im Rahmen einer Virusinfektion reagieren die Bronchien oftmals mit einer Entzündung – daher ist die akute Bronchitis vor allem in der typischen Erkältungszeit weit verbreitet. Nach dem anfänglichen Reizhusten stellt sich in der Regel ein produktiver Husten (Husten mit Auswurf) ein. Dabei kann es auch zu Brustschmerzen kommen.

 

Die Diagnose Bronchitis kann z. B. vom Hausarzt gestellt werden. Dazu erhebt der Arzt im Rahmen des Anamnese-Gesprächs die Krankengeschichte und erfragt z. B. die genaue Art und die Dauer der Beschwerden. Im Anschluss folgt in der Regel die körperliche Untersuchung, bei der z. B. der Mund- und Rachenraum inspiziert und die Lunge abgehört (mit einem Stethoskop) und abgeklopft werden. In bestimmten Fällen können z. B. auch Bluttests, eine Untersuchung des Auswurfs oder eine Röntgenaufnahme infrage kommen.

 

Eine frühzeitige Bronchitis-Therapie ist wichtig, damit die Sekrete in den Atemwegen gelöst und abgehustet werden – auf diese Weise können die Beschwerden gelindert und nicht

Bronchitis Behandlung bei entzündeten Bronchien zuletzt auch Komplikationen (z. B. bakterielle Zweitinfektionen) entgegengewirkt werden.

Die wichtigsten Vorbeugemöglichkeiten sind Menschenansammlungen und Händeschütteln vermeiden, Tür- und Haltegriffe nicht anfassen, zwischendurch häufiger die Hände waschen, trockene Luft, Rauch und Schadstoffe vermeiden.

 

 


Behandlung von Erkältungsbeschwerden

Gerade bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können Inhalationen mit Kräutern oder ätherischen Ölen die Beschwerden ohne Nebenwirkungen lindern. Inhalieren kann jedoch nicht den Arzt ersetzen: Bei länger andauernden Beschwerden mit hohem Fieber und schlechtem Allgemeinzustand muss er entscheiden, ob spezielle Medikamente gegeben werden müssen.

 

Ob akute oder chronische Bronchitis: Hausmittel sind wirksame Maßnahmen und können die Dauer der Symptome verkürzen. Besonders bei einer akuten Bronchitis ist es vor der Einnahme von Medikamenten sinnvoll, zunächst auf sanftere Methoden zurückzugreifen. Aber auch bei der chronischen Bronchitis tragen die richtigen Hausmittel zu einer Linderung der Symptome bei.

 

Um die Symptome der Bronchitis wirkungsvoll zu bekämpfen, eignet sich eine Reihe von bewährten Hausmitteln. Sie lindern den Husten, wirken entzündungshemmend oder schleimlösend, erleichtern das Abhusten und senken den Medikamentenbedarf

Hinweis: Alle hier aufgeführten Hausmittel können die medizinische Therapie der chronischen Bronchitis effektiv ergänzen, aber nicht ersetzen. Beim akuten Verlauf sollte bei anhaltenden Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden, der über die Notwendigkeit von Medikamenten entscheiden kann.

Erste Hilfe bei Bronchitis: Richtiges Inhalieren sorgt für freie Atemwege

Die wirksamsten Hausmittel bei Bronchitis:

Gegen einige Beschwerden bei grippalen Infekten und viele chronische Erkrankungen der Atemwege ist zum Glück so manches Kraut gewachsen. Im Wasserdampf lassen sich die flüchtigen Substanzen der Heilkräuter durch Mund und Nase gut einatmen. Sie beseitigen vor allem den Sekretstau in der Nase, in den Nebenhöhlen und in den Bronchien. Dabei ergänzen sich die Wirkung des Wasserdampfs und die Wirkung von zugesetzten Arzneistoffen oder Heilpflanzen.

Man verwendet entweder ein ätherisches Öl (Pfefferminzöl, Eukalyptusöl, Mentholkristalle), das dem heißen Wasser tropfenweise zugesetzt wird, oder man nimmt einige Löffel des getrockneten Krautes (z.B. Minzblätter, Thymiankraut) und übergießt es mit dem heißen Wasser. Säuglinge und Kleinstkinder reagieren häufig mit gefährlichen Atembeschwerden auf die Anwendung mentholhaltiger Inhalationsmittel. Für diese kleinen Patienten gibt es spezielle milde Zubereitungen ohne Menthol.

Zu den wichtigsten Mitteln, die bei Erkältungskrankheiten als Inhalat helfen, gehören:

 

  • Anis: bei Bronchitis, schleimlösend
     
  • Eukalyptus: bei allen Erkältungskrankheiten, löst den Schleim, fördert den Auswurf, keimtötend
     
  • Fenchel: bei Bronchitis und Husten, schleimlösend
     
  • Kamille: wirkt bei vielen Beschwerden entzündungshemmend, keimtötend
     
  • Pfefferminze: bei Erkältungen und Kopfschmerz, als Tee bei Magenbeschwerden
     
  • Salbei: bei Kehlkopfkatarrh und Mandelentzündung, keimtötend
     
  • Thymian: bei Bronchitis, Keuch- und Krampfhusten, löst den Schleim und desinfiziert.

 

Einige wirksame Bronchitis Hausmittel finden Sie hier aufeglistet. Informieren Sie sich außerdem über die sanfte Bronchitis-Behandlung mittles Wärmetherapie: So eignen sich die Bronchial-Naturmoor-Moorkissen ideal zur Kurierung von Erkältungen und akuter Bronchitis.

 

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