Erste Hilfe bei Magen- und Darmbeschwerden


In harmloseren Fällen lassen sich Bauchschmerzen und -krämpfe manchmal schon mit eine paar einfachen Hausmitteln behandeln. So kann man krampfartige Bauchschmerzen mitunter mit Wärme (z.B. Moorkissen) oder Kräutertees (z.B. Pfefferminz-, Kümmel-, Kamille-, Fenchel- oder Anistee) lindern.
Stecken Verdauungsprobleme hinter den Bauchschmerzen, kann es helfen, ausreichend zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen – dies fördert Darmbewegung und Verdauung und beugt Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen vor.
Wichtig ist auch, auf eine gesunde, nicht belastende Ernährung zu achten und für einen regelmäßigen Stuhlgang zu sorgen.
Wichtig ist in jedem Fall, vor Beginn der Behandlung die genaue Ursache der Beschwerden abzuklären! Vor allem wenn sich Durchfall und Verstopfung abwechseln, sollte man umgehend den Arzt aufsuchen.

http://www.onmeda.de/special/
bauchschmerzen-kraempfe/
bauchschmerzen_kraempfe_was_tun.html




Magenbeschwerden haben oft das gleiche Grundübel. Besonders häufige Ursachen: ein nervöser Magen, eine Magenschleimhautentzündung, verdorbene Lebensmittel, Stress oder auch zu schweres Essen. So beugen Sie vor:

Ruhe finden
Hektik, Aufregung, hastiges Essen und andere stressige Aktivitäten schlagen auf den Magen. Zwischendurch bewusst abzuschalten, kann die Beschwerden rechtzeitig verhindern.

Alkohol, Kaffee und Zigaretten meiden
Nikotin, aber auch zuviel Alkohol oder Koffein schädigen die Magenschleimhaut und können so die Entstehung von Bauchschmerzen unterstützen.

So helfen Sie sich selbst:

Eine sanfte Bauchmassage tut gut
Eine leichte Selbstmassage der Magengegend kann entspannend und schmerzlindernd sein. Versuchen Sie, sich zurückzuziehen und für ruhige Momente zu sorgen.

Wärme
Wärme beruhigt, daher sind Wärmekissen eine gute Alternative zu Medikamenten.

Beruhigende Magentees
Pefferminze, Kamille, Schafgarbe und Tausendgüldenkraut helfen am besten.

Viel trinken
Bakterien in verdorbenen Lebensmitteln sorgen für einen hohen Flüssigkeitsverlust. Die logische Gegenmaßnahme: viel trinken (am besten Wasser oder Apfelschorle). wenn der Körper versucht, die Gifte durch Erbrechen oder Durchfall wieder loszuwerden, sollte man dies nicht mit Medikamenten verhindern.


http://www.menshealth.de/health/
allgemeine-gesundheit/
5-tipps-gegen-bauchschmerzen.58422.htm


Erste Hilfe beim Reizdarm-Syndrom

Ursachen
Das Reizdarmsyndrom ist eine rein funktionelle Erkrankung, das heißt, es lassen sich keine organischen Veränderungen als Auslöser der Symptome ausmachen. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft spielen verschiedene Faktoren bei der Entstehung des Reizdarmsyndroms eine Rolle. Dazu zählen unter anderem:
  • Eine gesteigerte Nervenaktivität des darmeigenen Nervensystems (enterales Nervensystem)
  • Darminfektionen, einhergehend mit einer gestörten Darmflora
  • Störung der Darmbeweglichkeit (Motilitätsstörung)
  • Einseitige und fettreiche Ernährung, die auch häufig zu einer Dysbalance der Darmflora führt

Stress & psychische Belastungssituationen als Auslöser des Reizdarmsyndroms
Das Reizdarmsyndrom wird auch in engem Zusammenhang mit Stress und psychischen Belastungssituationen gesetzt. Nicht umsonst heißt es „etwas schlägt mir auf den Magen“ oder eine Situation bereitet mir „Bauchschmerzen“, auch wenn die Beschwerden genau genommen den Darm betreffen.
So ist bekannt, dass zum Beispiel Stress zu einer Beschleunigung des Transits durch den Darm führt. Leidet der Betroffene ohnehin schon unter einer gestörten Darmmotilität, wird dieser EFFEKT natürlich verstärkt wahrgenommen.
Hier könnte eine gestörte Wechselwirkung zwischen dem enterischen Nervensystem (Nervensystem des Magen-Darm-Trakts) und dem Großhirn (Teil des zentralen Nervensystems, das für Gedanken und Gefühle verantwortlich ist) zum Tragen kommen. Beide Systeme sind über zahlreiche Nervenbahnen verbunden, was eine Verstärkung der Symptome in psychischen Belastungssituationen und bei Stress erklären würde.


Hauptursache des Reizdarmsyndroms: Darmflora aus der Balance
Während die meisten Faktoren noch diskutiert werden, gilt es bereits als gesichert, dass eine gestörte Darmflora unsere Darmgesundheit empfindlich beeinträchtigt.
Entscheidend für eine intakte Darmflora ist die ausreichende Anzahl sogenannter „guter“ Darmbakterien (z.B. Bifidobakterien, Laktobazillen).

Diesen Bifidobakterien und Laktobazillen kommen zahlreiche wichtige Aufgaben zu:

  • Senkung des pH-Werts im Darm
  • Schutz vor Infektionen
  • Bildung von VITAMINEN
  • Aktivierung der Immunabwehr
  • Abbau von Zuckerarten zu Fettsäuren und Gasen
  • Bildung antibakterieller Substanzen

Die Gegenspieler der guten Darmbakterien sind krankhafte Darmbakterien wie beispielsweise Enterokokken. Kommt es zu einer Überwucherung der bakteriellen Flora mit krankheitserregenden Keimen und sinkt die Anzahl insbesondere von bestimmten Bifidobakterien, sind Darmprobleme „vorprogrammiert“. Typische Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Verstopfung oder Blähungen und damit die typischen Reizdarmbeschwerden können dann die Folge sein. Tatsächlich wurde in einer aktuellen Studie eine deutliche ABNAHME der Bifidobakterien-Konzentration bei Reizdarm-Patienten festgestellt.
Ursache für das Entstehen eines solchen Ungleichgewichts der Darmflora können unter anderem eine anhaltend falsche Ernährung, eine Antibiotika-Therapie oder eine vorangegangene Darminfektion sein.


Störungen der Darmbarriere – Schutzwall außer Funktion

Studien haben nachgewiesen, dass bei Patienten mit Reizdarmsyndrom nicht nur eine Störung der Darmflora vorliegt, sondern auch die Barrierefunktion des Dünndarms erniedrigt ist. Dies betrifft alle Patienten – unabhängig davon, ob vorher eine bakterielle oder virale Gastroenteritis (Entzündung des Magen-Darm-Traktes) auftrat. Ein entscheidender Faktor bei der Entstehung des Reizdarmsyndroms, denn nur eine funktionierende Darmbarriere schützt den Patienten vor dem Eindringen von Antigenen.Symptome

Krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfall oder Verstopfung (manchmal auch beides im Wechsel) sind die typischen Symptome, die auf ein REIZDARMSYNDROM hindeuten können. Belastende Beschwerden, die die Lebensqualität der Patienten häufig empfindlich einschränken. Das Reizdarmsyndrom zählt zu den häufigsten funktionellen Magen-Darm-Störungen, unter der heute zwischen 11 und 25 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der Industriestaaten leiden. Am häufigsten tritt das Reizdarmsyndrom zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf.

Wärme und Kümmelöl helfen besonders bei den genannten Beschwerden (siehe Studie zum Download). Daher ist das Beinio Natur-Moor Darmkissen zusammen mit seiner Kümmelölauflage besonders geeignet zur Behandlung von Reizdarmsyndrom, Blähungen, Magen-Darmkrämpfe und nervösem Verdauungstrakt. Die lang andauernde Wärme des Moores im Zusammenspiel mit der Kümmelölauflage lindern Beschwerden und entspannen.

Weitere Informationen sehen Sie bitte hier.